Shaped & Confident by Patricia
Dein Fastenfenster, das zu deinem Dienstplan passt
Du arbeitest im Schichtdienst, dein Essensrhythmus ist jede Woche ein anderer und nach dem Spätdienst kommt der Heißhunger? Du hast schon gehört, dass Fasten helfen kann, aber Pläne für einen Alltag von neun bis fünf passen einfach nicht zu dir? Dann ist dieser Guide genau für dich. Mit Fakten, Beispielen für jede Schicht und Ideen, die im echten Alltag funktionieren.
Ist das hier für dich?
Du hast mindestens zweimal genickt? Dann bist du hier richtig. Genau für dich habe ich diesen Guide geschrieben.
Bevor du loslegst
Fasten im Schichtdienst funktioniert, aber nicht nach Plänen, die für einen Alltag von neun bis fünf geschrieben wurden. Ich arbeite selbst im Schichtdienst mit Frühdiensten und Spätdiensten und weiß genau, wie schnell ein starres Fastenfenster an einem Wechseltag zerbricht.
Deshalb bekommst du hier keinen Plan, den du perfekt abarbeiten musst. Du bekommst Wissen und Ideen, mit denen du dein eigenes Fastenfenster rund um deinen Dienstplan bauen kannst.
Das ist mir wichtig
Fasten ist kein Muss. Es ist ein Werkzeug, das dir Struktur geben kann, wenn es zu deinem Leben passt. Wenn es dich stresst, darfst du es weglassen und wirst trotzdem stärker und gesünder.
Fakten für Frauen
Für die meisten Frauen ist eine Essenspause von etwa 12 bis 13 Stunden ein richtig guter Start. Extreme Fastenfenster brauchst du nicht. Tipp ein Thema an, um zu lesen, warum.
Viele Frauen haben Angst, dass Fasten ihre Hormone durcheinanderbringt. In einer Studie der University of Illinois Chicago haben Frauen acht Wochen lang nur in einem Zeitfenster von vier bis sechs Stunden gegessen. Testosteron und das Transportprotein SHBG blieben dabei unverändert, nur das Hormon DHEA sank um etwa 14 Prozent.
Das klingt erst mal beruhigend, aber schau genau hin. Es waren nur 23 Frauen, und Frauen in der Perimenopause, also meist um die 40, waren gar nicht dabei. Die Forschung zu Frauen und Fasten ist also noch dünn, und genau deshalb empfehle ich dir moderate statt extremer Fastenfenster.
Zur Studie der University of Illinois ChicagoDein Körper reagiert sensibel, wenn er zu wenig Energie bekommt oder dauerhaft unter Stress steht. Wird dein Zyklus unregelmäßig oder bleibt deine Periode aus, ist das ein klares Zeichen, dass dir gerade etwas zu viel ist. Dann brauchst du nicht mehr Disziplin, sondern mehr Essen und mehr Erholung.
Viele Frauen merken außerdem in den Tagen vor ihrer Periode deutlich mehr Hunger. Das ist ganz normal, und in dieser Phase darfst du deine Essenspause ruhig kürzer halten.
Wenig Schlaf macht hungriger, und das hat nichts mit Charakterschwäche zu tun. In einer Studie veränderten schon zwei Nächte mit nur vier Stunden Schlaf deine wichtigsten Hungerhormone deutlich.
Vor allem der Appetit auf energiereiche und kohlenhydratreiche Lebensmittel nahm zu. Und ist dein Tagesrhythmus verschoben, zum Beispiel nach einem Nachtdienst, fühlten sich Frauen in einer weiteren Studie nach dem Essen weniger satt. Wenn du nach einer kurzen Nacht mehr Hunger hast, ist das also Biologie und kein fehlender Wille.
Zur Schlaf-StudieFasten ist für deinen Körper ein kleiner Stressreiz, und Schichtdienst ist schon ein ziemlich großer. Kommen dann noch Schlafmangel und Zeitdruck dazu, wird es für dein Nervensystem schnell zu viel. In harten Wochen ist eine kürzere Essenspause deshalb kein Rückschritt, sondern kluge Selbstfürsorge.
Fasten ist kein Zaubertrick. Ein großer Teil der Wirkung entsteht laut der Studienleiterin aus Chicago einfach dadurch, dass du in einem kürzeren Zeitraum automatisch etwas weniger isst. Was du in deinem Essensfenster isst, ist also genauso wichtig wie die Frage, wann du isst.
Deine innere Uhr
Für deinen Körper zählt nicht nur, wie viele Stunden du fastest. Viel wichtiger ist, dass deine Essenspause in deine biologische Nacht fällt. Deine innere Uhr ist auf Tag und Nacht eingestellt, auch wenn dein Dienstplan das nicht ist. Nachts ist dein Körper auf Ruhe programmiert und kann Zucker schlechter verarbeiten als tagsüber.
Studie aus Boston, 2021
Hier wurden 14 Tage lang Nachtdienste simuliert. Die Gruppe, die nachts gegessen hat, konnte Zucker deutlich schlechter verarbeiten. Die Gruppe, die nur tagsüber gegessen hat, blieb stabil, obwohl auch sie tagsüber schlafen musste.
Mehr zur StudieStudie aus Australien, 2024
Wer während der simulierten Nachtschicht gefastet hat, verarbeitete Zucker besser als die Gruppen mit nächtlicher Mahlzeit oder nächtlichem Snack.
Mehr zur StudieUntersuchung aus Melbourne
Menschen im echten Nachtdienst konnten eine Essenspause von fünf Stunden in der Nacht gut einhalten. Die meisten Studien sind noch klein, aber die Richtung ist ziemlich eindeutig.
Mehr zur UntersuchungWas das für dich bedeutet
Die wertvollste Fastenzeit liegt ungefähr zwischen Mitternacht und sechs Uhr morgens. Wenn du diese Stunden so gut es geht schützt, hast du den größten Hebel schon in der Hand.
Für jede Schicht
Plane dein Fastenfenster nicht nach der Uhr, sondern nach deinem Dienst und deinem Schlaf. Die Uhrzeiten hier sind nur Beispiele, verschieb sie einfach so, dass sie zu deinem Dienstplan passen. In jedem Beispiel isst du in einem Fenster von etwa 11 Stunden und hast etwa 13 Stunden Essenspause.
Bei einem Frühdienst von etwa 6 bis 14 Uhr startet dein Tag sehr früh. Iss dein Frühstück ruhig vor oder kurz nach Dienstbeginn, denn mit leerem Magen durch einen fordernden Morgen zu gehen, kostet dich nur Energie und Nerven.
Deine Essenspause von 13 Stunden fällt dann zum großen Teil in deine Schlafzeit.
Beim Spätdienst von etwa 14 bis 22 Uhr ist die größte Falle der Heißhunger nach Feierabend. Der Trick ist, deine Hauptmahlzeiten vor und während des Dienstes zu essen, damit du gar nicht erst ausgehungert nach Hause kommst.
Wenn du nach Feierabend trotzdem richtig Hunger hast, iss lieber etwas Kleines mit Eiweiß, zum Beispiel einen Skyr. Hungrig ins Bett zu gehen und dann schlecht zu schlafen, bringt dich nicht weiter.
Im Nachtdienst sind 13 Stunden Essenspause oft nicht realistisch, und das ist völlig okay. Hier geht es vor allem darum, die Stunden zwischen etwa ein Uhr und sechs Uhr morgens möglichst frei von Essen zu halten.
Wenn dich der Hunger nach dem Dienst nicht schlafen lässt, iss eine kleine, leichte Mahlzeit und leg dich dann hin. Guter Schlaf ist an diesem Tag wichtiger als eine perfekte Essenspause.
An freien Tagen darfst du zurück in einen ganz normalen Tagesrhythmus finden, zum Beispiel mit Essen zwischen 8 und 19 Uhr. So bekommt deine innere Uhr die Chance, sich wieder zu sortieren.
An Wechseltagen, also wenn du von einer Schicht in die nächste rutschst, musst du gar nichts erzwingen. Eine Essenspause von zwölf Stunden oder auch mal ein Tag ganz ohne Fastenfenster macht nichts kaputt.
Probier es aus
Trag ein, wann du an deinem nächsten Diensttag zum ersten Mal isst. Der Rechner zeigt dir, wie lange dein Essensfenster geht und ob die Stunden zwischen 0 und 6 Uhr frei bleiben.
Dein Dienstplan sieht ganz anders aus?Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, welches Fenster wirklich zu deinen Schichten passt.
Kostenlos Erstgespräch anfragenFür deinen Alltag
Fasten gelingt im Schichtdienst nicht durch Willenskraft, sondern durch Vorbereitung. Diese Ideen helfen dir, auch in einer chaotischen Woche dranzubleiben.
Schau dir am Wochenende deinen Dienstplan an und überleg dir für jeden Tag kurz, wann deine Hauptmahlzeit stattfindet. Das dauert fünf Minuten und nimmt dir unter der Woche unglaublich viele Entscheidungen ab.
Starte deine erste Mahlzeit nach der Essenspause am besten mit einer guten Portion Eiweiß. Das hält dich länger satt und macht es dir leichter, später nicht in den Snackautomaten zu greifen.
In deiner Essenspause sind Wasser, ungesüßter Tee und schwarzer Kaffee deine besten Begleiter. Gerade im Dienst vergisst man das Trinken schnell, also stell dir am besten eine große Flasche in Sichtweite.
Plane deinen letzten Kaffee so, dass er etwa sechs Stunden vor dem Schlafen getrunken ist. Im Nachtdienst heißt das, dass dein letzter Kaffee eher in die erste Hälfte der Schicht gehört.
Dein Schlaf ist die Basis für alles, auch für deinen Hunger am nächsten Tag. Verdunkle dein Schlafzimmer so gut es geht, und probier Schlafmaske und Ohrstöpsel aus, wenn du tagsüber schlafen musst.
Ein kleines Ritual vor dem Schlafen, zum Beispiel ein warmer Tee und fünf Minuten ohne Handy, hilft deinem Nervensystem, auch nach einem langen Dienst runterzufahren.
Wenn eine Kollegin Geburtstag hat und Kuchen mitbringt, darfst du ein Stück essen, auch wenn es gerade nicht in dein Fenster passt. Ein flexibler Plan, der so einen Moment aushält, bringt dich viel weiter als ein perfekter Plan, den du nach drei Tagen hinschmeißt.
Du willst nicht alles allein austüfteln?Im Coaching planen wir dein Essen, dein Fastenfenster und dein Training passend zu deinem echten Dienstplan.
Kostenlos Erstgespräch anfragenHör auf deinen Körper
Fasten ist nicht für jede Frau und nicht für jede Lebensphase das Richtige. Hak an, was gerade auf dich zutrifft. Deine Antworten werden nirgends gespeichert.
In diesen Situationen lässt du es bitte weg oder sprichst vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Wenn du eines dieser Zeichen bemerkst, verkürze deine Essenspause oder lass das Fasten für eine Weile ganz weg.
Das sagen meine Kundinnen
„Ich habe Spaß an gesundem Essen und Sport gefunden, das hatte ich vorher nie gedacht!“
„Durch sie habe ich einfach wieder neue Motivation bekommen.“
„Ich bin mit dem Ziel zu Patricia gekommen, mich endlich wieder wohler in meinem Körper zu fühlen. Ich mochte mein Spiegelbild einfach nicht mehr und wollte endlich etwas verändern. Durch das Coaching habe ich 10 kg abgenommen und fühle jetzt viel wohler in meinem Körper. Ich habe Spaß an gesundem Essen und Sport gefunden, das hatte ich vorher nie gedacht! Patricia ist eine so liebenswerte Person und ist immer auf meine Probleme eingegangen und hat mit mir zusammen nach Lösungen gesucht. Wenn ich mal etwas nicht so gemacht habe, wie ich anfangs sollte, gab es aber auch mal eine ‚Rüge‘. Ich würde mich jederzeit wieder für ein Coaching bei ihr entscheiden! Durch sie habe ich einfach wieder neue Motivation bekommen.“
„Die Idee mit den Mini Lektionen, Videos und PDFs ist echt richtig gut. Hab direkt ein paar Sachen zum Schichtdienst lernen können, die ich bereits umgesetzt habe.“
„[…] in meinem neuen Alltag als Mama, also war es mir super wichtig, dass meine Woche flexibel gestaltet werden kann.“
„Man lernt unheimlich viel von ihr und kann sich sehr viel Wissen aneignen, welches über Ernährung und Fitness hinausgeht.“
„Die Videos haben mir jetzt schon geholfen, eine andere Sicht auf mein Essverhalten zu bekommen, habe direkt gemerkt, dass ich noch einen langen Weg vor mir habe, aber ich freue mich einfach drauf, dass ich jetzt endlich meine Ziele angehen kann!!!“
„Der Trainingsplan macht echt richtig Spaß und vor allem sind die Rezepte übelst lecker. Macht das gesunde Essen direkt viel mehr Spaß.“
Zum Mitnehmen
Du musst nicht 16 Stunden fasten, um etwas für dich zu tun. Eine Essenspause von etwa 13 Stunden, die so gut es geht in deiner Nacht liegt, ist im Schichtdienst ein starker und realistischer Anfang.
Es gibt nicht den einen Weg, und dein Fastenfenster darf an einem Frühdienst anders aussehen als an einem freien Tag. Wichtig ist nicht, dass du es jeden Tag perfekt machst, sondern dass du immer wieder dranbleibst, auch nach einer chaotischen Woche.
Stärke ist eine Entscheidung, die du jeden Tag aufs Neue treffen kannst.
Wer dir hier schreibt
Ich arbeite selbst im Schichtdienst, mit wenig Zeit und ohne planbaren Tag. Darum baue ich das Coaching um dein Leben herum und nicht umgekehrt. Mein Ziel ist, dass du mich irgendwann nicht mehr brauchst und selbst weißt, was du tust.
Dieser Guide ist für alle gleich. Im Coaching passe ich dein Fastenfenster, deine Ernährung und dein Training an deinen echten Dienstplan und deinen Körper an, damit du endlich etwas findest, das du durchhältst.
Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.
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